Eine großangelegte Katastrophenschutzübung fand am Wochenende im Pitztal statt. Ein Erdrutsch, eine eingestürzte Brücke, abgeschnittene Orte – zum Glück nur ein Übungsszenario, an dem rund 180 Einsatzkräfte beteiligt waren. Aufgrund des simulierten Einsturzes einer Brücke auf der L16 wurde im Rahmen der Übung eine Luftbrücke vom Fischteich Jerzens zum Steinbruch Söllberg errichtet. Insgesamt drei Hubschrauber, darunter ein S-70 Black Hawk sowie eine Agusta Bell 212 des Österreichischen Bundesheeres, unterstützten die Einsatzleitung bei Transportflügen und Evakuierungen. Ergänzt wurde der Flugbetrieb durch den Polizeihubschrauber „Libelle Tirol“. Auch die Bezirksflugdienste Imst und Reutte sowie die Bezirkszentrale Imst, der Rettungsdienst, die Bergrettung und die Berufsfeuerwehr Innsbruck waren in das Einsatzgeschehen eingebunden. Gemeinsam mit den KAT-Zügen der Bezirke Imst und Reutte wurde eine Vielzahl an Übungsszenarien abgearbeitet – von der Brandbekämpfung bis zur technischen Rettung.
Bilder: Johannes Tschuggnall, Lukas Gabl, Feuerwehr Wenns, Feuerwehr Imst
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