Rotes Kreuz und Feuerwehr trainierten Ernstfall

Am Freitagabend, dem 15. Mai 2026, fand am Vorplatz der Stadtfeuerwehr Imst eine groß angelegte Einsatzübung der Blaulichtorganisationen statt. Übungsannahme war ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen und insgesamt zehn verletzten Personen. Laut Szenario versuchte ein PKW, einen Fahrradfahrer zu überholen, geriet dabei in den Gegenverkehr und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden LKW. Der mit Holz beladene LKW verlor durch den Zusammenstoß Teile seiner Ladung. Ein Holzstamm wurde dabei in den PKW geschleudert und durchbohrte diesen. Die Stadtfeuerwehr Imst übernahm die technische Rettung der eingeschlossenen und teils eingeklemmten Personen. Parallel dazu führten die Einsatzkräfte des Roten Kreuzes die Sichtung, medizinische Erstversorgung sowie die Betreuung der Verletzten durch. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzorganisationen unter realistischen Bedingungen zu trainieren und die Abläufe im Ernstfall weiter zu optimieren. Im Rahmen der Übung absolvierte Peter Hamerle vom Roten Kreuz erfolgreich die Prüfung zum Einsatzleiter. Bezirksrettungskommandant-Stv. Jürgen Bombardelli gratulierte dem neuen Einsatzleiter zur bestandenen Prüfung, bedankte sich bei allen Mitwirkenden und hob die große Bedeutung gemeinsamer Übungen der Blaulichtorganisationen hervor. Die Verantwortlichen zeigten sich mit dem Ablauf der Übung sehr zufrieden und betonten den hohen Stellenwert regelmäßiger gemeinsamer Trainings für die Sicherheit der Bevölkerung.


Text:  Otmar Juen I Bilder:  Raphael Döring und Gottlieb Meitinger vom Dokuteam Rotes Kreuz Imst

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