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Zu einem Gefahrenguteinsatz wurde die Stadtfeuerwehr Imst gemeinsam mit den Feuerwehren Arzl, Wald und Leins im Pitztal zu einem Gastronomiebetrieb alarmiert. Im Keller dieses Gebäudes wurde für die Nachfüllanlage eines Schwimmbeckens aus Versehen ein Reinigungsmittel mit Ammoniak in den Chlorgasbehälter geschüttet und dabei kam es zu einer chemischen Reaktion. Dabei wurde eine Person unbestimmten Grades verletzt. Diese wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt und später ins Krankenhaus eingeliefert. Während die Ortsfeuerwehren das Hotel geräumt und vorsorglich auch das Gebiet herum abgesperrt hatten, war es unsere Aufgabe, diesen Behälter mit Schutzstufe 3 Anzügen zu schließen und in weiterer Folge zu bergen. Das Behältnis wurde dann nach Absprache mit den Einsatzleitern und der Polizei in den örtlichen Recyclinghof eskortiert. Die Schadstoffe des gesamten Kellerbereiches wurden am Ende mit einem Ex-geschütztem Be- und Entlüftungsgerät, mit einem im Folienschlauch enthaltenem Wasser, niedergeschlagen und entlüftet. Nach mehreren Messungen mit speziellen Geräten im betroffenem Raum und im gesamten Kellerbereich konnte kein Gas mehr festgestellt werden. Somit konnten die Feuerwehren nach 2,5 Stunden wieder in die Gerätehäuser einrücken, wo noch unmittelbar nach dem Einsatz neue Schutzanzüge (diese von uns an der Landesfeuerwehrschule Tirol geholt werden mussten) beschaffen wurden. Kurz darauf wurden wir zu einem Folgeeinsatz alarmiert.
Eine auf der Autobahn fahrende Person meldete über die Leitstelle Tirol einen Brand im Bereich Gchnallenhöfe. Ein Tanklöschfahrzeug der Stadtfeuerwehr Imst fuhr zum genannten Ort und konnte keine Rauchentwicklung feststellen. Da zwischen Autobahn und dem Ortsteil Gschnallenhöfe ein beträchtlicher Höhenunterschied liegt wurde Kommandofahrzeug 2 zur Abklärung in den Bereich Fachmarktzentrum/Autobahnausfahrt geschickt um dort Ausschau zu halten. Da auch von dort kein Rauch sichtbar war, konnte der Einsatz beendet werden und die Fahrzeuge wieder in die Wache zurückkehren.
In den Nachtstunden von Sonntag auf Montag wurden wir zu einem Verkehrsunfall auf einer Zufahrtstraße zum Stadtplatz alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Fahrzeug aus noch unbekannter Ursache ins Schleudern geraten ist, in weiterer Folge einen Zaun auf der rechten Straßenseite durchbrach und schlussendlich nur durch Glück kurz vor einem 4 Meter tiefen Hang hängen blieb. Da die leicht verletzten Personen das Unfallfahrzeug weitgehend selbstständig verlassen konnten und diese dem Rettungsdienst übergeben wurden, mussten wir als Feuerwehr der Stadt Imst das Fahrzeug absichern und einen Brandschutz aktivieren. Am Ende wurde der nachalarmierte Abschleppdienst unterstützt und ausgelaufene Betriebsmittel gebunden. Nachdem die Straße gereinigt war konnten wir um kurz nach 5 Uhr Früh wieder in die Wache einrücken.
Am Montagvormittag wurde von Bauarbeitern auf einer Baustelle Gasgeruch wahrgenommen. Da die Arbeiter in der Nähe der Gasleitung arbeiteten und vermuteten diese beschädigt zu haben, setzten Sie die Rettungskette über die Leitstelle Tirol in gang. Die Aufgabe der Stadtfeuerwehr war es den Bereich großräumig abzusperren und Messungen an verschiedenen Punkten vorzunehmen. Nach wenigen Minuten stellte sich jedoch heraus, dass es sich nicht um Gas handelte, sondern um eine Ausdünstung eines Bauharzes. Nach kurzer Absprache mit der Polizei und der mitalarmierten TIGAS konnte der Bereich wieder freigegeben werden. Die Einsatzkräfte konnten somit den Einsatz wieder beenden.
Am Samstagvormittag wurde die Feuerwehr der Stadt Imst vom Rettungsdienst zur Unterstützung bei einem Verkehrsunfall nachalarmiert. Unsere Aufgabe bestand darin die Unfallstelle abzusichern und aufgrund mehrerer Schaulustigen ein Sichtschutz aufzubauen.
Am Samstag kurz nach Mittag wurde die Stadtfeuerwehr Imst zu einem Gefahrguteinsatz mitten in die Innenstadt gerufen. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass eine Sauerstoffflasche undicht geworden war und sich dadurch tiefgekühltes, verflüssigtes Gas in das gesamte Wohnzimmer ausgebreitet hat. Der Einsatzleiter ließ unverzüglich einen Trupp mit Atemschutz und Kälteschutzhandschuhen aus dem Gefahrengutfahrzeug ausrüsten, die die Sauerstoffflasche von der Wohnung auf den Balkon brachten. Der eingesetzte Atemschutztrupp belüftete daraufhin die Wohnung und führte gleichzeitig mehrere Messungen mit einem Messgerät durch. Nach Absprache mit der Polizei und der Leitstelle Tirol wurde dann entschieden, dass man die Sauerstoffflasche mit einem Fahrzeug der Feuerwehr und einer Polizeistreife zum städtischen Recyclinghof eskotiert um diese dort zu entleeren, sodass diese am Montag von einer Fachfirma abgeholt werden kann.
Ein CO-Melder löste am heutigen späten Nachmittag in einer Tiefgarage Am Grettert aus. Zusammen mit einer Polizeistreife wurden auch wir zum Einsatzort alarmiert. Mit einem speziellen CO-Messgerät wurden Messungen an verschiedenen Stellen durchgeführt. Nach kurzer Zeit konnte Entwarnung gegeben werden, denn es handelte sich um ausgetretenes Löschpulver eines Feuerlöschers, welches den Melder auslöste.
Am Mittwoch kurz nach Mittag wurde die Stadtfeuerwehr Imst von einer besorgten Familie zum Stadtteil Am Bergl gerufen. Auf der Terrasse eines Einfamilienhauses hatte sich eine ca. 1,5m lange Schlange eingenistet. Da es für die Hauseigentümer nicht klar war, um welche Schlangenart es sich handelte, alarmierten sie die Feuerwehr. Das Reptil versteckte sich unter einer Terrassenabdeckung, diese von uns zunächst entfernt werden musste. Nach kurzer Rücksprache mit einem Fachmann war schnell klar, dass es sich bei dem Tier um eine Schlange heimischer Natur handelte. Das Tier wurde deshalb von der Feuerwehr vorsichtig geborgen, in ein Auffangfass gelegt und wieder unversehrt in die Freiheit entlassen.
Aufgrund starker Regenfälle kam es heute erneut zu einem Felssturz auf der Tiroler Bundesstraße bei km 138,2. Zusammen mit der Straßenmeisterei wurden mehrere Steine und Geröll von der Straße entfernt. Für die Dauer des Einsatzes wurde die Straße von einer Polizeistreife und dem Kommandofahrzeug 2 gesperrt und über die Autobahn umgeleitet.
Am heutigen Nachmittag, dem 01. Juli, zog gegen etwa 15:00 Uhr ein starkes Unwetter mit Starkregen über die Stadt. Dadurch kam es unter anderem zu mehreren kleinen Murenabgängen auf der L246 Hahntennjochstraße. Da bei dieser ersten Alarmierung nicht ausgeschlossen werden konnte, dass auch Fahrzeuge und Personen von diesen Muren betroffen sind, wurde neben uns auch die Bergrettung zur Unterstützung und der Polizeihubschrauber LIBELLE zur Erkundung aus der Luft mitalarmiert. Nach der ersten Erkundung durch den Einsatzleiter Feuerwehr und dem Hubschrauber, stellte sich bald heraus, dass keine Personen oder Fahrzeuge in diesem Bereich in Gafahr waren. Aus diesem Grund musste die Mannschaft des Schweren Rüstfahrzeuges ledigdlich grobe Aufräumarbeiten durchführen. Des weiteren gab es einen Hangrutsch auf der B171 Tiroler Bundesstraße in Richtung Landeck und eine Unterführung im Stadtgebiet war mit Wasser überflutet. Alle Einsätze konnten innerhalb 1,5 Stunden abgearbeitet werden und die Mannschaft konnte wieder einrücken.
Am Mittwoch dem 24.06.2020 wurde die Stadtfeuerwehr Imst zu einem Ölaustritt im Bereich Kreisverkehr ÖAMTC von der Polizei angefordert. Bei einer Kehrmaschine war ein Hydraulikschlauch gerissen, was dazu führte, dass diese auf einer Länge von ca. 150 Meter Hydrauliköl verlor. Unsere Aufgabe bestand darin, das ausgelaufene Öl zusammen mit der Straßenmeisterei zu binden. Nach einer Stunde konnten wir den Einsatz beenden und wieder in die Wache zurückkehren.
Nur 6 Stunden nach einem Verkehrsunfall in Imsterberg wurden wir erneut zu einem Einsatz alarmiert. Der Rettungsdienst forderte uns nach, da eine Person im Bereich des Gartens einen medizinischen Notfall erlitt. Da dieser Bereich in sehr unwegsamen Gelände lag und ein Abtransport nur über einen sehr steilen Weg führte, entschied man sich über eine schonende Bergung via Bergekran des Schweren Rüstfahrzeuges. Nach weiterer Versorgung vom Rettungsdienst wurde die verletzte Person auf einer Vakuummatratze bzw. auf einer Schaufeltrage fixiert und in weiterer Folge geborgen. Die Person wurde im Anschluss mit dem Notarzthubschrauber Martin 2 in das Krankenhaus geflogen.
Am 30. Mai 2020 wurden wir zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf der Imsterberger Landesstraße bei km 2,5 alarmiert. Zwei Fahrzeuge kollidierten miteinander, dadurch wurde im zweiten Fahrzeug eine Person eingeklemmt. Während der medizinischen Versorgung des Patienten wurde hydraulisches Rettungsgerät für den Rettungstrupp bereitgestellt und das Unfallfahrzeug abgesichert. Nach Rücksprache mit den Notarzt wurde dann eine Öffnung vorgenommen, da die verletzte Person im Bereich der Beine eingeklemmt war. Währenddessen von der Feuerwehr Imsterberg der Brandschutz sichergestellt wurde, befreiten wir zusammen mit dem Rettungsdienst die eingeschlossene Person. Die gerettete Person wurde in das nächste Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr Imsterberg übernahm die Aufräumarbeiten und wir kehrten wieder in die Wache zurück.
Zu einem abgestürzten LKW auf der B179 Fernpassstraße bei km 006,0, in der Nähe des Fernsteinsees, wurden wir heute zusammen mit der Feuerwehr Nassereith, dem Rettungsdienst und der Bergrettung alarmiert. Ein Lastkraftwagen kam Fahrtrichtung Imst in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn, prallte gegen die Leitschiene, durchbrach diese und stürzte in den Abhang. Mehrere Bäume brachten ihn schließlich nach ca. 10 Meter zum Stillstand. Beide Fahrzeuginsassen konnten den Lastkraftwagen jedoch wie durch ein Wunder selbstständig mit Verletzungen unbestimmten Grades verlassen. Sie wurden vom Rettungsdienst versorgt und ins nächstgelegene Krankenhaus geliefert. Bei unserer Ankunft wurde bereits ein gesicherter Zugang zum LKW mit Leitern und mehreren Leinen vorbereitet. Aufgabe unserer Feuerwehr war es, das Fahrzeug gegen weiteres abrutschen zu sichern. Die Feuerwehr Nassereith sicherte mit einem Greifzug die Hinterseite, wir mit der Seilwinde vom Schweren Rüstfahrzeug, die Vorderseite. Weiters musste der Dieseltank, welcher vom Absturz Schaden genommen hatte, aufgefangen werden. Für die weitere Bergung mit einem Abschleppdienst blieb die Ortsfeuerwehr vor Ort und wir konnten nach 2 Stunden wieder in die Wache einrücken.
Erneut wurde die Feuerwehr der Stadt Imst zu einem Brandmeldealarm in einem Holzbetrieb alarmiert. Diesmal in der Imster Industrustriezone. Auch im diesem Fall stellte sich heraus das eine Maschine in Brand geriet. Durch ein sofortiges eingreifen unter schwerem Atemschutz gelang es den Brand schnell zu löschen. Aber auch hier mussten weitere Glutnester in mühevoller Arbeit bekämpft werden. Dazu mussten mehrere Abdeckungen des Gerätes entfernt werden.
Zu einem Baumaschinenbrand auf der Hantennjochstraße bei Km 003,0 kamm es am frühen Donnerstag Nachmittag. Der hintere Teil eines Baggers geriet in Brand. Zwei Atemschutztrupps der Stadtfeuerwehr Imst bekämpften den Brand innerhalb kürzester Zeit. Das Hauptaugenmerk lag beim Kühlen des Motors. Nach ca. einer Stunde konnte die Stadtfeuerwehr Imst wieder ins Gerätehaus zurückkehren.
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